Abhörtechnik, Abhörwanze, Abhörgerät

Abhörtechnik, Abhörwanze, Abhörgerät

Moderne Abhörgeräte und Ihre Anwendung

An was denken Sie als erstes, wenn Sie das Wort NSA hören? Richtig, Eduard Snowden und der Abhörskandal. Im Sommer 2013 ging diese Schlagzeile durch alle Medien. Sämtliche Zeitschriften bzw. Tageszeitungen berichteten ausführlich darüber. Auch in den Nachrichten war dieses brisante Thema schon ein Standardbericht. Hierzu gab es zahlreiche Sondersendungen oder Talkrunden, wo der eine oder andere seine Meinung darüber äußern konnte. Eduard Snowden brachte eine Lawine ins Rollen, die kein Experte sich vorher erträumen konnte. Die Enthüllungen die Eduard Snowden an die Öffentlichkeit weiterleitete gaben umfangreiche Einblicke in das Ausmaß der weltweiten Überwachungs- und Spionagepraktiken von Geheimdiensten. Dabei handelte es sich ausschließlich um Praktiken der Vereinigten Staaten und Großbritanniens.
Das sich Eduard Snowden damit nicht nur Freunde machte war ihm bewusst. Für viele war er ein Held. Endlich getraute sich einer den Mund aufzumachen und einen Einblick hinter der großen Welt der NSA zu gewähren. Die Anderen hassten ihn dafür und erklärten ihn zum Staatsfeind Nummer eins. Natürlich haben die USA eine Strafanzeige gegen den ehemaligen NSA-Mitarbeiter erstattet. Besser gesagt das FBI.

Im wurden folgende Punkte vorgeworfen:
– Diebstahl von Regierungseigentum
– widerrechtliche Weitergabe von geheimen Informationen
– sowie Spionage

Snowden blieb nur noch die Flucht. Er musste sein Land verlassen. Nach einem Kurzaufenthalt in Hongkong konnte er schließlich in Russland unterkommen. Seit dem 01. August 2014 hat er eine Aufenthaltsgenehmigung für 3 Jahre erhalten. Er kann sich in Russland frei bewegen und darf sogar für 3 Monate ins Ausland reisen.
Aber das war nicht der einzige Abhörskandal. Natürlich waren jetzt die Medien und die Öffentlichkeit aufgeschreckt. Wer hatte sich denn vorher wirklich mit modernen Abhörmethoden beschäftigt? Klar, die Geheimdienste aller Welt natürlich, aber der normale Bürger?
Jeder muss sich bewusst sein, dass diese Abhörmethoden unser Leben bestimmen. Jeden Tag aufs Neue werden wir damit konfrontiert. Wir sehen nur nicht alles und was unser Auge nicht sieht, dass verschwindet auch gleich wieder aus unserem Blickfeld. Jedoch zog der Abhörskandal weitere Kreise.
Selbst bei uns in Deutschland gab es ihn. Auf höchster Ebene wurde ausspioniert. Nicht einmal vor unserer Bundeskanzlerin wurde Halt gemacht. Der US-Geheimdienst NSA hat von der Bundeskanzlerin mehr als 300 Berichte gespeichert, berichtet „Der Spiegel“ unter Berufung auf ein geheimes NSA-Dokument aus dem Archiv des Informanten Edward Snowden. Die Dokumente beweisen auch, dass ein massenhaftes Ausspähen von Bürgern aus Deutschland stattgefunden hat und des Weiteren ein Mobiltelefon von unserer Bundeskanzlerin Angela Merkel abgehört wurde. Das waren natürlich keine guten Nachrichten und die Beziehung zu den Vereinigten Staaten von Amerika bekam einen großen Knick. Das Vertrauensverhältnis war zerstört und unsere Kanzlerin verlangte eine umfangreiche Aufklärung. Wie die umfangreiche Aufklärung im Allgemeinen Aussah das hat die Öffentlichkeit nicht erfahren. Die „Bestrafung“ für Amerika fand hinter geheimen Türen statt. Dabei sollte gerade Deutschland die Ausspähung sehr ernst nehmen. Wir haben sehr kluge Köpfe in unserem Land und nichts wäre schlimmer, als wenn dieses Wissen in falsche Hände geraten würde.
Dies sollte jedoch noch nicht der letzte Fall gewesen sein. Haben Sie heute schon einmal Nachrichten gehört oder Zeitung gelesen? Was ist Ihnen als erstes aufgefallen, als Sie Ihr Internetportal geöffnet haben? Richtig, wieder gibt es einen brandaktuellen Abhörskandal. Die BND-Affäre. Worum geht’s da eigentlich? Wir werden mittlerweile mit so vielen Informationen zugeschüttet, dass man am Ende gar nicht mehr weiß, was eigentlich vorne und hinten ist. Zum Glück haben wir die Medien.
Es gibt neue Erkenntnisse. Der BND(Bundesnachrichtendienst) soll zusammen mit dem Geheimdienst NSA (National Security Agency) europäische Unternehmen, Behörden und Bürger ausgespäht haben. Dieses Vorgehen bleibt natürlich nicht ohne Folgen. Unter anderem soll möglicherweise der Luft- und Raumfahrtkonzern „Airbus“ ausspioniert wurden sein. Das Unternehmen kündigte eine Strafanzeige gegen Unbekannt wegen Verdacht der Industriespionage an.
Jetzt sind natürlich erst einmal grundlegende Fragen zu klären. Warum kooperierte der BND mit dem amerikanischen Geheimdienst NSA? Was wusste unser Innenminister Thomas de Maizière über diese Affäre? In wie weit wurde das Kanzleramt oder gar unsere Bundeskanzlerin Angela Merkel über die Spähaktionen informiert? Wie Sie sehen können wird uns dieses Thema noch einige Zeit in den Medien begleiten und eins muss uns klar sein. Der Mensch wird überwacht. Egal wo und wie. Die Abhörmethoden beginnen mit alltäglichen Dingen.
Aber wir brauchen auch die Abhörgeräte und die modernen Abhörmethoden. Sonst könnte der eine oder andere Anschlag nicht vereitelt werden. Die Geheimdienste leisten in Regelfall sehr gute Arbeit, aber das eine oder andere schwarze Schaf ist schon einmal mit dabei.

Sie haben doch sicherlich schon einmal von einem GPS gehört? Was heißt „GPS“ eigentlich?
Diese Abkürzung kommt, wie Sie es sich schon vielleicht denken können aus dem Englischen und heißt: Global Positioning System. Mit unseren Worten würde man diesen Begriff als Globales Positionsbestimmungssystem bezeichnen. Das GPS ist ein globales Navigationssatellitensystem, dass die genaue Position bestimmen soll. Das GPS wurde in den 1970er-Jahren vom US-Verteidigungsministerium entwickelt und löste das Vorgängermodell Satellitennavigationssystem NNSS (Transit) der US-Marine um 1985 rum ab. Das GPS hat sich als das weltweit wichtigste Ortungsverfahren etabliert und wird in Navigationssystemen weitverbreitet genutzt.

Was kann das moderne Abhörgerät Tonspy Vision ?

Tonspy Vision ist eine Videokamera und ist mit einem Tonaufnahmegerät kombiniert. Sie können mit dem Gerät nicht nur in die Umgebung hören, sondern auch über festgelegte SMS Befehle eine Fotoaufnahme starten. Selbst eine Video- oder Tonaufnahme ist kein Problem. Die Aufnahmen werden auf einer Micro SD Karte gespeichert. Ebenfalls ist zu erwähnen, dass das Tonspy Vision Gerät über eine Alarm SMS Funktion verfügt oder, dass Sie einen Anruf auf Ihrem Telefon erhalten, wenn es zu einer Überschreitung von einer gewissen Umgebungslautstärke kommt.

Technische Informationen zum Tonspy Vision:
Videoaufnahme, Foto und Audioaufnahme via SMS Befehl auf Micro SD Karte speichern.
MMS (Foto) Versand auf Ihr Handy (MMS muss beim Netzbetreiber aktiviert sein)
Videoauflösung: 480 x 320
Fotoauflösung: 640 x 480
Tonspy Vision direkt anrufen und in die Umgebung hineinhören (fernhören Funktion)
autom. Rückruf oder Alarm SMS sobald eine gewisse Umgebungslautstärke überschritten wird
Löschen der Micro SD Karte per SMS Befehl
Akku Status abfragen per SMS Befehl
Akkulaufzeit bei Betrieb: bis zu 4 Tage
Akkulaufzeit bei Standby: bis zu 14 Tage
Funktioniert mit fast allen SIM Karten (wir empfehlen Telekom und Vodafone)
Produktmaße: 14 x 55 x 45 mm

Weitere Funktionen im Überblick:
• MMS (Bild) Versand auf Ihr Handy
• Videoaufnahme, Fotos und Audioaufnahme auf Micro SD Karte via SMS Befehl
• Tonspy Vision direkt anrufen und ins Umfeld hineinhören
• Geräuschaktivierung mit Alarm-SMS oder automatischen Rückruf
• Akku Standby: ca. 14 Tage
• Akku bei Aufnahmen: ca. 5 Tage

Videoanleitung:

Lieferumfang:
1 x Tonspy Vision
1 x USB Kabel
1 x Anleitung

Lassen Sie uns einmal einen Blick auf das GPS Ortungsgerät „Tonspy GPS“ werfen.

Tonspy GPS
Haben Sie vor sich ein Tonspy GPS zu kaufen, dann erhalten Sie ein Gerät zur Ortung. Die Besonderheit an diesem Ortungsgerät ist die einfache Bedienung. Sie legen die SIM Karte in das Tonspy Gerät ein und können direkt mit dem Orten beginnen.
Sie müssen den GPS Tracker anrufen und erhalten schon nach wenigen Sekunden die entsprechende SMS mit der Position.
Die SMS enthält die Google-Link plus Koordinaten, die Geschwindigkeit und Uhrzeit.
Zu bemerken ist auch, dass keine laufende Kosten oder Vertragsbindungen entstehen. Die SMS Kosten sind auch als Prepaid-Karte möglich. Der Tracker und das Abhörgerät sind miteinander kombiniert.

AbhörwanzeFunktionsumfang:
Einfacher geht’s nicht. Das Tracking Portal ist bereits für den GPS Tracker Premium eingerichtet. In 1 Minute konfiguriert und sofort starten.
– Mit jeder SIM Karte und Mobilfunkanbieter (Prepaid/Vertrag) nutzbar
– GPS Position via SMS abfragen
– GPS Standorte in Intervallen via Online Tracking Portal.
– Geofencing (Geographischer Zaun)
– Fernhören: In die Umgebung unbemerkt reinhören
– SOS Funktion: Sendet den aktuellen Standort an die hinterlegten SOS Rufnummern und/oder ruft diese an.
– Funkzellen Ortung, falls GPS Signal nicht verfügbar
– Bewegungs-Alarm (Vibrations-Erkennung)
– Niedriger Akku/Batterie Zustand Alarm
– Standby Zeit:bis zu. 300 Std.
– Sprachen: Deutsch, Englisch, uvm.
– Einfache Bedienbarkeit, klein, leicht und als Testsieger mehrfach ausgezeichnet
– Wichtig! Neueste Firmware Version 2015
– Tracker und Abhörgerät in einem
– Geräuscherkennung
– Gewicht nur 27g
– Diebstahlwarnanlage: Bewegungs- und Vibrationsalarm
– Telefonfunktion: 2 Wege Kommunikation
– Abmaße: 45 mm x 40 mm x 14 mm

Videoanleitung:

Wie funktioniert eigentlich eine GPS Ortung?

Das Prinzip der Satellitenortung beschreibt der Artikel Globales Navigationssatellitensystem.
GPS basiert auf Satelliten, die mit codierten Radiosignalen ständig ihre aktuelle Position und die genaue Uhrzeit ausstrahlen. Aus den Signallaufzeiten können spezielle GPS-Empfänger dann ihre eigene Position und Geschwindigkeit berechnen. Theoretisch reichen dazu die Signale von drei Satelliten aus, welche sich oberhalb ihres Abschaltwinkels befinden müssen, da daraus die genaue Position und Höhe bestimmt werden kann. In der Praxis haben aber GPS-Empfänger keine Uhr, die genau genug ist, um die Laufzeiten korrekt zu messen. Deshalb wird das Signal eines vierten Satelliten benötigt, mit dem dann auch die genaue Zeit im Empfänger bestimmt werden kann. Zur Mindestanzahl der benötigten Satelliten siehe Artikel GPS-Technik (Wikipedia.de).
Mit den GPS-Signalen lässt sich aber nicht nur die Position, sondern auch die Geschwindigkeit des Empfängers bestimmen. Dieses erfolgt allgemein über Messung des Dopplereffektes oder die numerische Differenzierung des Ortes nach der Zeit. Die Bewegungsrichtung des Empfängers kann ebenfalls ermittelt werden und als künstlicher Kompass oder zur Ausrichtung von elektronischen Karten dienen. Die Kompass-Funktion beruht ebenfalls auf dem Dopplereffekt. Das bedeutet, dass es bei ruhendem Empfänger nicht möglich ist, eine genaue Kompassmessung durchzuführen. Setzt sich der Empfänger in Bewegung, steht eine Kompassmessung erst nach kurzer Verzögerung zur Verfügung. Neuere Navigationssysteme verwenden hauptsächlich Magnetometer zur Kompassmessung.
Damit ein GPS-Empfänger immer zu mindestens vier Satelliten Kontakt hat, werden insgesamt mindestens 24 Satelliten eingesetzt, die die Erde jeden Sterntag zweimal in einer mittleren Bahnhöhe von 20.200 km umkreisen. Jeweils mindestens vier Satelliten bewegen sich dabei auf jeweils einer der sechs Bahnebenen, die 55° gegen die Äquatorebene inkliniert (geneigt) sind und gegeneinander um jeweils 60° verdreht sind. Ein Satellit ist damit zweimal in 23 Stunden 55 Minuten und 56,6 Sekunden über demselben Punkt der Erde und jeden Tag etwa vier Minuten früher auf dieser Position.
Ein Satellit hat eine erwartete Lebensdauer von 7,5 Jahren, doch funktionieren die Satelliten häufig deutlich länger. Um Ausfälle problemlos zu verkraften, wurden daher bis zu 31 Satelliten in den Orbit gebracht, sodass man auch bei schlechten Bedingungen fünf oder mehr Satelliten verwenden kann. Derzeit benötigt man 60 Tage für das Austauschen eines Satelliten; aus Kostengründen versucht man, diesen Zeitraum auf zehn Tage zu senken, mit dem Ziel, die Satellitenanzahl auf 25 reduzieren zu können.
Was kann denn eigentlich alles überwacht werden?
Es gibt die Video und Fotoüberwachung. Diese wird zum Beispiel für Video Türsprechanlagen oder Türklingel mit Videoüberwachung eingesetzt. Selbst eine Alarmanlage mit Videoüberwachung ist heute sehr gefragt. Um verfolgen zu können wer Ihr Grundstück betritt benötigen Sie einen PC, Tablet oder Smartphone und natürlich das Internet. Sie erleben praktisch „live“ über das Internet das Geschehen auf Ihrem Anwesen. In Echtzeit können Sie den oder die Täter überführen und alles wurde über die Videoüberwachung festgehalten. Sehr hilfreich für die Polizei und natürlich auch bei der Versicherung. Oft wird die Videoüberwachung an öffentlichen Plätzen angewendet. Zum Beispiel auf Zugbahnhöfen, U-Bahn, aber auch an Parkplätzen und bei Autohäusern. Eine Fotoüberwachung werden Sie bei der Bank finden. Hier kann man als Beispiel den Geldautomat anführen.

Des Weiteren wird auch sehr oft die GSM Tonüberwachung genutzt.
Hierzu zählen die Alarmanlagen. Bei der GSM Tonüberwachung wird der Alarm über die Anwahl in das Handynetz weitergeleitet. Ob Bewegungsmelder, Türkontakte, Glasbruchsensoren, Fensterkontakte, aber auch Rauch- und Gasmelder lösen über dieses System Alarm aus.

Thema Handyüberwachung und Spionage Software:

Wussten Sie eigentlich, dass auch Ihre SMS, WhatsApp und E-Mails mitgelesen werden können?
Schweinerei sagen Sie? Das wollen Sie gar nicht glauben? Auch in diesem Sektor kann eine Überwachung stattfinden. Um es einmal festzuhalten kann generell jedes Handy von den Behörden überwacht werden. Folglich ist ein Abhören jederzeit möglich. Jedoch muss eine Begründung für die Handyortung durch die entsprechende Behörde vorliegen. Das verlangt die deutsche Gesetzgebung so. Es handelt sich hierbei um Ausnahmefälle und diese kann nur durch eine richterliche Genehmigung nach schweren Straftaten erfolgen.
Sollte ein Mensch in Not geraten sein, dann ist eine Ermittlung des Standortes bzw. der Position extrem wichtig. Viele Netzanbieter haben den Dienst zum Beispiel für die Rettungsstelle eingerichtet. Hier kann man die entsprechenden Helfer per SMS über seine Notlage informieren. Leider wird die Telefonüberwachung bzw. Handyausspähung von einigen Kriminellen genutzt.
Wie kann man ein Handy überhaupt abhören?
Das wichtigste Element zum Überwachen und Abhören eines Handys ist die SIM-Karte. Dort werden alle benötigten Daten des Nutzers wie zum Beispiel die Rufnummer gespeichert. Diese wird von den Ermittlern zum Abhören eines Handys benötigt. Daher nutzen Kriminelle häufig gestohlene oder auf einen anderen Namen registrierte Telefonkarten.
Netzbetreiber können bis auf wenige hundert Meter genau erkennen, wo sich das eingebuchte Handy befindet. Wird das Mobil-Telefon genutzt, kann gemessen werden, wie lange das Signal von dem Gerät bis zu der nächsten Basisstation des Mobilfunkanbieters benötigt. (Auch werden in dem GSM-Mobilfunknetz an eine bestimmte Rufnummer versandte Befehle zum Abruf von Informationen wie Standort und Netzaktivität benutzt. Den Erhalt einer solchen stillen SMS bemerkt der Handybesitzer nicht.) Technisch ist es möglich, genauer zu erkennen, wo sich das benutzte Handy befindet. Zum Beispiel könnte der Sender mit Hilfe der umliegenden Basisstationen besser lokalisiert werden. Da das Netz von Basisstationen im ländlichen Bereich nicht ganz so engmaschig ist und deshalb die Funkzellen größer sind, sind Messungsergebnisse bei dem das Handy überwacht wird im städtischen Bereich genauer.

Ist die Rufnummer des zu überwachenden Telefons nicht bekannt, müssen schwerere Geschütze aufgefahren werden. Dabei hilft dann ein IMSI-Catcher. Dieses recht teure Gerät kann Handys in einem Umkreis von etwa 100 Metern lokalisieren. Der Name IMSI-Catcher stammt von seiner Funktion: Er ermittelt die “International Mobile Subscriber Identity” eingeschalteter Handys, die auf der eingelegten SIM-Karte weltweit einmalige Kennzahl. Anhand dieser Ziffern können die Ermittler die Telefonnummer und die Verbindungsdaten des Handynutzers bei dem jeweiligen Netzbetreiber abfragen. Darüber hinaus kann der IMSI-Catcher auch die jeweilige IMEI-Nummer (International Mobile Equipment Identity) des benutzten Handys feststellen. Diese weltweit einmalige Gerätenummer des Handys kann auch dann den Verdächtigen entlarven, wenn dieser zwar die SIM-Karte wechselt, aber dasselbe Handy benutzt.
Um das verdächtige Handy abzuhören, wird in der Nähe der überwachten Person der IMSI-Catcher aufgestellt, der dem jeweiligen Mobiltelefon eine nahe Basisstation eines Mobilfunknetzes simuliert. Dazu muss man wissen, dass sich jedes Handy immer in die nächstgelegene Basisstation einbucht. Damit wird dem Handy die jeweils bestmögliche Verbindung ermöglicht. Also bucht sich das abgehörte Handy automatisch in den IMSI-Catcher ein, dieser leitet das jeweilige Gespräch nach einem Mitschnitt an die nächste Basisstation weiter.

Auf dem Mobiltelefon installierte Software kann ebenfalls der Überwachung dienen, aber auch standortbezogene Dienste ermöglichen. Moderne Mobiltelefone, die Smartphones, bieten weitreichendere Möglichkeiten der Telefonüberwachung als herkömmliche Handys. Aufgrund ihres großen Leistungsumfangs ist eine metergenaue Standort-Überwachung per GPS möglich. Mit der integrierten Kamera kann eine Videoüberwachung erfolgen. Über den mobilen Internetzugang können Daten auf Server in dem Internet oder von außerhalb auf das Gerät gesendet werden. Generell kann die Tatsache, dass Smartphones eher kleine Computer als pure Telefone sind, in Verbindung mit der entsprechenden Software oder App nicht nur der Einsatzsatzzentrale bei einem Notruf, sondern auch bei der Terrorismusbekämpfung und Verbrechensbekämpfung helfen. Im ungünstigsten Fall werden die Möglichkeiten aber von Kriminellen ausgenutzt, die heimlich Software auf dem Telefon installiert haben.

Zusammenfassung:
Das Abhören und die Überwachung von Handys, sind im Prinzip bei den meisten Anbietern in etwa ähnlich. Ein sogenanntes Handy Spionage Tool wird auf Ihrem Handy installiert und die Daten werden per Internet an einen Server übermittelt. Der sogenannte User kann die überlieferten Handydaten über ein Webinterface abrufen und erhält somit sämtliche Informationen Ihres Handys. Unteranderem kann er Ihre eingehenden und ausgehenden SMS, Emails, Gespräche, Fotos und den Standort des Mobiltelefons einsehen.

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